Das Portal für JournalistInnen zu Migration und Integration

42 Sprachen im Psychotherapieangebot – Großer Bedarf

Psychotherapie wird in Österreich in 42 Sprachen angeboten. Insgesamt gibt es zwischen 150 und 200 Erstsprachen. ExpertInnen der interkulturellen bzw. transkulturellen Psychotherapie fordern eine Sprachen-Ausweitung des Therapieangebots. 

Gesundheit: Über 53.000 MigrantInnen beschäftigt

Von 294.500 in Gesundheitsberufen tätigen Menschen haben 28.700 eine nicht-österreichische Staatsbürgerschaft, 50.400 wurden im Ausland geboren. 6.300 ÄrztInnen und etwa 16.300 PflegerInnen haben Migrationshintergrund. Besonders häufig sind MedizinerInnen mit deutschen Wurzeln. 

MigrantInnen: Schlechtere gesundheitliche Situation

Menschen mit Wurzeln in der Türkei oder Ex-Jugoslawien sehen sich in einer schlechteren gesundheitlicher Verfassung als Autochthone und Personen aus anderen EU-Ländern: Nur 62 Prozent von ihnen geben einen guten oder sehr guten Gesundheitszustand an.

Frauen aufgrund ihrer Herkunft mehrfach belastet

Migrantinnen und Frauen ausländischer Herkunft stehen ganz eigenen Herausforderungen gegenüber. Zahlen und Fakten machen deutlich, dass sie aufgrund ihrer Wurzeln und ihres Geschlechts Mehrfachbelastungen ausgesetzt sind und seltener aus misslichen Lagen herauskommen.

2011, EU-Indikatoren für Integration

2011, EU-Indikatoren für Integration

Jul 25, 2011

Die Eurostat-Studie untersucht die EU-weite Integration von Einwanderern in Bereichen wie Arbeitsmarkt und Bildung sowie deren Zugang zum Gesundheitsbereich.

Situation von Migranten ohne Papiere beim Arzt

„Now here“ und doch „nowhere“ - so umschreibt „Healthcare in NowHereland“ die Situation von "undokumentierten Migranten" in Europa. In Österreich leben nach Schätzungen bis zu 100.000 Migranten ohne Papiere. Medizinische Versorgung erhalten sie nur im Notfall.

2010, Medizinische Versorgung von undokumentierten Migranten

2010, Medizinische Versorgung von undokumentierten Migranten

Jul 8, 2011

Der Österreich-Bericht des Europa-Projektes "Healthcare in NowHereland" analysiert den Zugang von undokumentierten Migranten zum hiesigen Gesundheitssystem. Anders als in anderen Staaten ist der Zugang dabei auf Notfallsituationen begrenzt.

Integrationsbericht: 20 Vorschläge des Expertenrats

Der Expertenrat im Integrations-Staatssekretariat hat 20 Vorschläge für eine bessere Integration erarbeitet. Die empfohlenen Maßnahmen betreffen unter anderem die Bereiche Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sport, Medien und Wohnen.

2011, Vorschläge des Expertenrates für Integration

2011, Vorschläge des Expertenrates für Integration

Jul 6, 2011

Der Expertenrat für Integration lieferte mit dem Integrationsbericht 2011 20 Vorschläge mit, die eine Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplanes Integration darstellen.

2011, Integrationsbericht

2011, Integrationsbericht

Jul 6, 2011

Der Statistikteil des Integrationsberichtes 2011 liefert Daten zu Zu- und Abwanderung, den Lebensverhältnissen der Zugewanderten und zum Status Quo der Integration in Österreich.

2010, Nationaler Aktionsplan für Integration

2010, Nationaler Aktionsplan für Integration

Jul 5, 2011

Der Bericht zum Nationalen Aktionsplan für Integration beschreibt den Prozess der Entwicklung des Planes und kommt auf die Handlungsfelder zu sprechen.

2010, Migranten außerhalb des Sozialsystems

2010, Migranten außerhalb des Sozialsystems

Jun 17, 2011

Die vorliegende Studie untersucht die Situation von "undokumentierten" Migranten (illegale Zuwanderung, negativer Asylbescheid, abgelaufenes Visum) in Österreich, die vom Sozialsystem ausgeschlossen sind.

2006, Migrantinnen im Gesundheitssystem

2006, Migrantinnen im Gesundheitssystem

Mai 26, 2011

Die Autorinnen gehen in ihrem Paper auf die Situation von Migrantinnen in Bezug auf das Gesundheitssystem ein. Trotz höherer gesundheitlicher Risikofaktoren besteht eine sehr geringe Inanspruchnahme.

2005, MigrantInnen beschäftigt im Gesundheits- und Sozialbereich

2005, MigrantInnen beschäftigt im Gesundheits- und Sozialbereich

Mai 26, 2011

In der vorliegenden Studie untersuchen die Autoren die soziale Situation von älteren MigrantInnen in Wien und eruieren den Anteil der in Wien im Gesundheits- und Sozialbereich Beschäftigten mit migrantischem Hintergrund.

Migranten beim Arzt: Viele Missverständnisse

Bei Gesprächen zwischen Ärzten und Menschen mit Migrationshintergrund entstehen oftmals Missverständnisse. Eine Studie zeigt, dass unzureichende Dolmetsch-Strukturen die Kommunikation erschweren. Daraus resultieren große Nachteile für die Gesundheit der Migranten.