Serbien wählt: Rund 300.000 Personen mit serbischen Wurzeln

Serbien wählt: Rund 300.000 Personen mit serbischen Wurzeln

Apr 1, 2017

Mit 118.669 serbischen StaatsbürgerInnen, die in Österreich leben, stellt Serbien nach Deutschland die zweitgrößte ausländische Community hierzulande. In Wien stellen SerbInnen sogar die größte Gruppe.

Serbische Community: Rund 300.000 Personen

Serbische Community: Rund 300.000 Personen

Apr 19, 2016

In Österreich leben 116.700 serbische StaatsbürgerInnen. 64 Prozent davon sind in der Bundeshauptstadt ansässig. Die Zahl der Personen mit serbischen Wurzeln wird weit höher – auf etwa 300.000 Personen – geschätzt.

Berufseinstieg von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund

Berufseinstieg von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund

Okt 6, 2014

MigrantInnen brauchen länger bei ihrer ersten Jobsuche und schreiben mehr Bewerbungen als ÖsterreicherInnen. Personen aus Ex-Jugoslawien schreiben gar 33 Bewerbungen, bevor sie einen Job bekommen. AkademikerInnen mit Migrationshintergrund finden seltener eine unbefristete Tätigkeit.

Situation älterer MigrantInnen in Österreich

Situation älterer MigrantInnen in Österreich

Sep 29, 2014

Am 1. Oktober ist „Internationaler Tag der älteren Menschen“. In Österreich sind 62.654 ausländische StaatsbürgerInnen älter als 65 Jahre. MigrantInnen gehen später in Pension, sie haben eine geringere Lebenszufriedenheit. Die meisten MigrantInnen wollen für immer in Österreich bleiben.

GastarbeiterInnen bedeutend für österreichische Wirtschaft

GastarbeiterInnen bedeutend für österreichische Wirtschaft

Sep 2, 2014

GastarbeiterInnen haben in den 1960ern und 1970er Jahren wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung in Österreich beigetragen – vor allem jene aus Ex-Jugoslawien und der Türkei. Sie glichen den Arbeitskräftemangel aus und verlängerten den Wirtschaftsaufschwung. Auch heute sind sie ein wichtiger Faktor in der österreichischen Wirtschaft.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – heute

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – heute

Mai 12, 2014

Durch die Anwerbe-Abkommen mit der Türkei und Jugoslawien kamen hunderttausende GastarbeiterInnen nach Österreich. Der Großteil ist hier geblieben. Heute üben sie vermehrt Arbeiterberufe aus, beziehen ein verhältnismäßig geringes Einkommen. Gastarbeiter verfügen über ein stark ausgeprägtes familiäres und soziales Netzwerk.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – damals

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – damals

Mai 12, 2014

Die soziale Lage der GastarbeiterInnen hierzulande war schlecht: Sie waren meist in Niedriglohn-Branchen tätig, über zwei Drittel der GastarbeiterInnen lebten 1981 in Substandard-Wohnungen. Heimweh, Verständigungsschwierigkeiten und Stress prägten die soziale Situation der GastarbeiterInnen.

Serbische Community zählt rund 300.000 Personen

Serbische Community zählt rund 300.000 Personen

Mrz 11, 2014

Am 16. März finden in Serbien Parlamentswahlen statt. Die Stimmabgabe für hier ansässige serbische StaatsbürgerInnen ist in Wien möglich. Schätzungen zufolge leben etwa 300.000 Menschen mit serbischen Wurzeln in Österreich. Die Community besticht durch ein sehr reges Kultur- und Vereinsleben.

Rund 500.000 orthodoxe ChristInnen in Österreichs

Rund 500.000 orthodoxe ChristInnen in Österreichs

Jan 2, 2014

Etwa 500.000 Menschen orthodoxen Glaubens leben in Österreich. Die Mehrheit davon feiert – nach dem Julianischen Kalender – am 6. und 7. Jänner Weihnachten. Die SerbInnen stellen hierzulande die größte orthodoxe Glaubensgemeinschaft.

500.000 orthodoxe ChristInnen feiern Osterfest

Etwa 500.000 Menschen orthodoxen Glaubens leben nach Schätzungen in Österreich. Die größte orthodoxe Gemeinde stellen die SerbInnen. Das Osterfest feiern – im Gegensatz zu Weihnachten – fast alle orthodoxen Kirchen nach dem Julianischen Kalender.

Geschichte der Zuwanderung von GastarbeiterInnen

Ende Dezember 1961 wurde das Raab-Olah-Abkommen unterzeichnet – der Grundstein für die späteren Anwerbe-Abkommen und den Zuzug von GastarbeiterInnen aus der Türkei und Jugoslawien. Die GastarbeiterInnen waren anfangs gern gesehen, die Stimmung ihnen gegenüber war positiv.

GastarbeiterInnen als Wirtschaftsfaktor

Sie haben den Wirtschaftsaufschwung verlängert und dienten in der Rezession der 1970er Jahre als „Puffer“: Seit den Anwerbe-Abkommen stellten die GastarbeiterInnen stets einen entscheidenden Wirtschaftsfaktor dar, der sich abseits der Nachfrage etablierte.

Lebenssituationen von ausländischen Studierenden

Während „Bildungsausländer“ aus Westeuropa neben der Uni häufiger bereits berufsorientiert arbeiten können, kämpfen Ex-Jugoslawen und Türken öfter mit finanziellen Problemen und müssen „qualitativ niedrigeren“ Tätigkeiten nachgehen. Studierende aus Südtirol wollen übrigens am häufigsten zurück in die Heimat.

Österreicher haben negatives Bild über Integration

Eine überwältigende Mehrheit der Österreicher ist mit dem Integrationsprozess unzufrieden. Laut einer GfK-Umfrage sind 64 Prozent der Österreicher der Meinung, dass die Integration schlecht funktioniert. Anders und ganz und gar nicht so pessimistisch sehen dies die Migranten selbst.

Jugoslawien-Kriege: 115.000 flohen nach Österreich

Durch den kriegerischen Zerfall Ex-Jugoslawiens, der sich zum 20. Mal jährt, sind Hunderttausende Menschen zu Flüchtlingen geworden. In Österreich fanden rund 115.000 Personen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und dem Kosovo zumindest vorübergehend Zuflucht. Etwa die Hälfte von ihnen konnte sich in Österreich eine neue Existenz aufbauen.

Bildungsaufstiege der Zweiten Generation

Viele Kinder von Einwanderern können beachtliche Bildungsaufstiege nachweisen. Überwiegend haben sie einen höheren Bildungsabschluss als ihre Eltern. Von Arbeitslosigkeit sind sie jedoch trotzdem stärker betroffen als die Gesamtbevölkerung.

Muttersprachen-Unterricht – Das Angebot ist knapp

Rund 30.000 Schüler erhalten österreichweit im Schuljahr 2010/11 Muttersprachen-Unterricht in insgesamt 22 Sprachen. Die gefragtesten Sprachen sind Bosnisch/Kroatisch/Serbisch sowie Türkisch. Die Teilnahme am Muttersprachen-Unterricht beruht auf Freiwilligkeit. Pädagogen wünschen sich eine Umwandlung in ein Pflichtfach.