Bosnische Community: Mehr als 200.000 Personen

Bosnische Community: Mehr als 200.000 Personen

Jan 9, 2017

Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 200.000 Personen mit bosnischen Wurzeln in Österreich leben. Die Community ist vor allem in Wien und Oberösterreich ansässig. Dementsprechend finden sich auch viele bosnische Vereine in Linz und Wien.

Bosnische Community in Österreich

Bosnische Community in Österreich

Okt 8, 2014

In Österreich leben laut Hochrechnungen über 206.000 Menschen mit bosnischem Migrationshintergrund. Damit stellen BosnierInnen hierzulande die viertgrößte ZuwanderInnengruppe. Rund 90.000 Kriegs-Flüchtlinge kamen in den 1990er Jahren, der Großteil von ihnen blieb hier und fand in Österreich eine neue Heimat.

Berufseinstieg von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund

Berufseinstieg von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund

Okt 6, 2014

MigrantInnen brauchen länger bei ihrer ersten Jobsuche und schreiben mehr Bewerbungen als ÖsterreicherInnen. Personen aus Ex-Jugoslawien schreiben gar 33 Bewerbungen, bevor sie einen Job bekommen. AkademikerInnen mit Migrationshintergrund finden seltener eine unbefristete Tätigkeit.

Situation älterer MigrantInnen in Österreich

Situation älterer MigrantInnen in Österreich

Sep 29, 2014

Am 1. Oktober ist „Internationaler Tag der älteren Menschen“. In Österreich sind 62.654 ausländische StaatsbürgerInnen älter als 65 Jahre. MigrantInnen gehen später in Pension, sie haben eine geringere Lebenszufriedenheit. Die meisten MigrantInnen wollen für immer in Österreich bleiben.

GastarbeiterInnen bedeutend für österreichische Wirtschaft

GastarbeiterInnen bedeutend für österreichische Wirtschaft

Sep 2, 2014

GastarbeiterInnen haben in den 1960ern und 1970er Jahren wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung in Österreich beigetragen – vor allem jene aus Ex-Jugoslawien und der Türkei. Sie glichen den Arbeitskräftemangel aus und verlängerten den Wirtschaftsaufschwung. Auch heute sind sie ein wichtiger Faktor in der österreichischen Wirtschaft.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – heute

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – heute

Mai 12, 2014

Durch die Anwerbe-Abkommen mit der Türkei und Jugoslawien kamen hunderttausende GastarbeiterInnen nach Österreich. Der Großteil ist hier geblieben. Heute üben sie vermehrt Arbeiterberufe aus, beziehen ein verhältnismäßig geringes Einkommen. Gastarbeiter verfügen über ein stark ausgeprägtes familiäres und soziales Netzwerk.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – damals

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – damals

Mai 12, 2014

Die soziale Lage der GastarbeiterInnen hierzulande war schlecht: Sie waren meist in Niedriglohn-Branchen tätig, über zwei Drittel der GastarbeiterInnen lebten 1981 in Substandard-Wohnungen. Heimweh, Verständigungsschwierigkeiten und Stress prägten die soziale Situation der GastarbeiterInnen.

Über 206.000 Menschen mit bosnischem Migrationshintergrund

Über 206.000 Menschen mit bosnischem Migrationshintergrund

Feb 11, 2014

In Österreich leben laut Hochrechnungen über 206.000 Menschen mit bosnischem Migrationshintergrund. Damit stellen die BosnierInnen hierzulande die viertgrößte ZuwanderInnengruppe. Rund 90.000 Kriegs-Flüchtlinge kamen in den 1990er Jahren, der Großteil von ihnen blieb hier und fand in Österreich eine neue Heimat.

Ramadan in Österreich

Ramadan in Österreich

Jul 5, 2013

Der dieses Jahr am 9. oder 10.  Juli beginnende islamische Fastenmonat Ramadan hat auch für einen Teil der österreichischen Bevölkerung eine sehr große Bedeutung. Laut Schätzungen feiern und fasten etwa 80 Prozent der über 500.000 MuslimInnen in Österreich.

MuslimInnen: Islamisches Neujahr und Aschura-Feier

Über 500.000 Menschen bekennen sich in Österreich zum Islam. Am 15. November feiern MuslimInnen Neujahr. Am 24. November folgt Aschura, der wichtigste schiitische Feiertag. Rund 430 islamische Vereine sind in Österreich aktiv.

Geschichte der Zuwanderung von GastarbeiterInnen

Ende Dezember 1961 wurde das Raab-Olah-Abkommen unterzeichnet – der Grundstein für die späteren Anwerbe-Abkommen und den Zuzug von GastarbeiterInnen aus der Türkei und Jugoslawien. Die GastarbeiterInnen waren anfangs gern gesehen, die Stimmung ihnen gegenüber war positiv.

GastarbeiterInnen als Wirtschaftsfaktor

Sie haben den Wirtschaftsaufschwung verlängert und dienten in der Rezession der 1970er Jahre als „Puffer“: Seit den Anwerbe-Abkommen stellten die GastarbeiterInnen stets einen entscheidenden Wirtschaftsfaktor dar, der sich abseits der Nachfrage etablierte.

MuslimInnen in Österreich feiern Opferfest

Über eine halbe Million Menschen islamischen Glaubens leben in Österreich. Viele von ihnen werden heuer das Opferfest feiern. Moscheen und Gebetshäuser spielen dabei als kulturelle Treffpunkte eine wichtige Rolle. In Österreich gibt es vier Moscheen und etwa 200 Gebetshäuser.

Lebenssituationen von ausländischen Studierenden

Während „Bildungsausländer“ aus Westeuropa neben der Uni häufiger bereits berufsorientiert arbeiten können, kämpfen Ex-Jugoslawen und Türken öfter mit finanziellen Problemen und müssen „qualitativ niedrigeren“ Tätigkeiten nachgehen. Studierende aus Südtirol wollen übrigens am häufigsten zurück in die Heimat.

Österreicher haben negatives Bild über Integration

Eine überwältigende Mehrheit der Österreicher ist mit dem Integrationsprozess unzufrieden. Laut einer GfK-Umfrage sind 64 Prozent der Österreicher der Meinung, dass die Integration schlecht funktioniert. Anders und ganz und gar nicht so pessimistisch sehen dies die Migranten selbst.

Jugoslawien-Kriege: 115.000 flohen nach Österreich

Durch den kriegerischen Zerfall Ex-Jugoslawiens, der sich zum 20. Mal jährt, sind Hunderttausende Menschen zu Flüchtlingen geworden. In Österreich fanden rund 115.000 Personen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und dem Kosovo zumindest vorübergehend Zuflucht. Etwa die Hälfte von ihnen konnte sich in Österreich eine neue Existenz aufbauen.

Muttersprachen-Unterricht – Das Angebot ist knapp

Rund 30.000 Schüler erhalten österreichweit im Schuljahr 2010/11 Muttersprachen-Unterricht in insgesamt 22 Sprachen. Die gefragtesten Sprachen sind Bosnisch/Kroatisch/Serbisch sowie Türkisch. Die Teilnahme am Muttersprachen-Unterricht beruht auf Freiwilligkeit. Pädagogen wünschen sich eine Umwandlung in ein Pflichtfach.