Das Portal für JournalistInnen zu Migration und Integration

MiMi-LotsInnen für ein gesundes Leben

24 GesundheitslotsInnen des Projekts "Mimi - Von Migranten für Migranten" versorgen MigrantInnen mit Informationen zum österreichischen Gesundheitswesen. Daneben soll ein Bewusstsein zu mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit geschaffen werden. 

42 Sprachen im Psychotherapieangebot – Großer Bedarf

Psychotherapie wird in Österreich in 42 Sprachen angeboten. Insgesamt gibt es zwischen 150 und 200 Erstsprachen. ExpertInnen der interkulturellen bzw. transkulturellen Psychotherapie fordern eine Sprachen-Ausweitung des Therapieangebots. 

Flüchtlinge und ihre psychische Befindlichkeit

Viele Asylwerbende sind Opfer von Folter und Gewalt, viele Flüchtlinge leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen. Der Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung ist sehr hoch. Die Therapie wird auch gern angenommen, es mangelt jedoch an Betreuungsmöglichkeiten.

Migration & Integration 2012 – Rückblick

In den Bereichen Migration & Integration passierte auch 2012 einiges: Die Unterbringung von AsylwerberInnen war ein großes Thema, die Rot-Weiß-Rot-Karte sowie die Arbeitsmarktöffnung jährten sich zum ersten Mal, das Islamgesetz feierte seinen 100. Geburtstag. Hier eine kompakte Zusammenfassung:

Zahlen und Fakten zu migrantischen PensionistInnen

19 Prozent der österreichischen StaatsbürgerInnen sind PensionistInnen, bei den ausländischen StaatsbürgerInnen sind es 5,9 Prozent. Die meisten im Ausland geborenen Menschen über 60 kommen aus Ex-Jugoslawien und Deutschland.

Gesundheit: Über 53.000 MigrantInnen beschäftigt

Von 294.500 in Gesundheitsberufen tätigen Menschen haben 28.700 eine nicht-österreichische Staatsbürgerschaft, 50.400 wurden im Ausland geboren. 6.300 ÄrztInnen und etwa 16.300 PflegerInnen haben Migrationshintergrund. Besonders häufig sind MedizinerInnen mit deutschen Wurzeln. 

MigrantInnen: Schlechtere gesundheitliche Situation

Menschen mit Wurzeln in der Türkei oder Ex-Jugoslawien sehen sich in einer schlechteren gesundheitlicher Verfassung als Autochthone und Personen aus anderen EU-Ländern: Nur 62 Prozent von ihnen geben einen guten oder sehr guten Gesundheitszustand an.

Situation von Migranten ohne Papiere beim Arzt

„Now here“ und doch „nowhere“ - so umschreibt „Healthcare in NowHereland“ die Situation von "undokumentierten Migranten" in Europa. In Österreich leben nach Schätzungen bis zu 100.000 Migranten ohne Papiere. Medizinische Versorgung erhalten sie nur im Notfall.

Integrationsbericht 2011: Daten und Zahlen

Der Integrationsbericht 2011 offenbart zum Teil große Unterschiede in wichtigen Lebensbereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sicherheit und Wohnen zwischen Menschen mit und Menschen ohne Migrationshintergrund.

Integrationsbericht: 20 Vorschläge des Expertenrats

Der Expertenrat im Integrations-Staatssekretariat hat 20 Vorschläge für eine bessere Integration erarbeitet. Die empfohlenen Maßnahmen betreffen unter anderem die Bereiche Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sport, Medien und Wohnen.

Migranten beim Arzt: Viele Missverständnisse

Bei Gesprächen zwischen Ärzten und Menschen mit Migrationshintergrund entstehen oftmals Missverständnisse. Eine Studie zeigt, dass unzureichende Dolmetsch-Strukturen die Kommunikation erschweren. Daraus resultieren große Nachteile für die Gesundheit der Migranten.