Das Portal für JournalistInnen zu Migration und Integration

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf Facebook

Am 21. März ist Internationaler Tag gegen Rassismus. Rassistische und fremdenfeindliche Initiativen auf Facebook nehmen trotz strenger Regelungen zu. Viele bleiben jedoch unendeckt, weil sie auf den ersten Blick harmlos wirken. Die MSNÖ warf einen genaueren Blick darauf. Weiterer Trend: Zahl der Pro-AusländerInnen-Seiten nimmt zu.

AK Wien: 38% der Mitglieder haben Migrationshintergrund

Rund 320.000 Mitglieder der AK Wien haben Migrationshintergrund. Damit sind 38 Prozent aller Mitglieder MigrantInnen. Diese Personen können - selbst wenn sie nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen - an den AK-Wahlen teilnehmen.

Filmfestivals in Österreich: Thema Migration sehr präsent

Am 2. März  findet die 86. Oscarverleihung statt. In Österreich gibt es ca. 30 Filmfestivals und etwa 40 weitere Filmtage und Filmwochen. Die Themen Migration und Integration sind dabei sehr präsent. Der Fokus der Veranstaltungen liegt häufig auf Minderheiten oder MigrantInnen. Auch einzelne Länder oder Gebiete rücken in den Mittelpunkt.

Studie: Vielfalt wird in Österreich noch nicht geschätzt

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung sieht es mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich gut aus, die Diversität wird jedoch im Vergleich zu anderen Staaten noch immer nicht richtig akzeptiert. Hierzulande mangle es besonders an der Toleranz gegenüber Minderheiten.

Communities setzen in der Ballsaison ihre Tradition fort

Ballsaison in Österreich: Neben den bekannten Bällen wird eine Reihe von Community-Bällen veranstaltet. Einige Bälle haben sich erst in den vergangen Jahren etabliert, andere - wie jene der SerbInnen, KroatInnen und SlowenInnen - blicken auf eine lange Tradition zurück.

Thailändische Community – 85 Prozent Frauen

Die politischen Spannungen in Thailand spitzen sich seit Monaten zu. In Österreich leben rund 5.300 Personen thailändischer Herkunft. 85 Prozent davon sind Frauen. Die thailändische Community ist gut vernetzt und auf Vereinsebene sehr aktiv.

Einbürgerungen im EU-Vergleich

Die Einbürgerungszahlen in den EU-Staaten weisen unterschiedliche Trends auf. Von 1998 bis 2010 gab es in Frankreich die meisten Einbürgerungen. Österreich liegt mit dem Anteil an bereits eingebürgerten ehemaligen MigrantInnen leicht unter dem EU-Durchschnitt.

Rund 500.000 orthodoxe ChristInnen in Österreichs

Etwa 500.000 Menschen orthodoxen Glaubens leben in Österreich. Die Mehrheit davon feiert - nach dem Julianischen Kalender - am 6. und 7. Jänner Weihnachten. Die SerbInnen stellen hierzulande die größte orthodoxe Glaubensgemeinschaft.

Migration & Integration – Was kommt 2014?

2014 soll ein Anerkennungsgesetz für ausländische Berufsabschlüsse kommen, das Islamgesetz aus dem Jahr 1912 soll novelliert werden. Asyl bleibt ein wichtiges Thema und ein Gesellschaftsklimatag steht an. Die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen bietet eine Übersicht zu wichtigen Themen und Veranstaltungen im nächsten Jahr.

Migration & Integration 2013 – Rückblick

Im Jahr 2013 ist die Zahl der PolitikerInnen mit Migrationshintergrund gestiegen. Ihr Anteil, gemessen an der Bevölkerung, bleibt jedoch weiter gering. Das neue Staatsbürgerschaftsgesetz soll die Einbürgerung für "besonders gut" Integrierte erleichtern. 2013 war auch das Jahr der Flüchtlingsproteste. Die MSNÖ liefert einen kompakten Rückblick.

MigrantInnen: Österreich EU-weit auf Platz vier

Am 18. Dezember wird der "Internationale Tag der Migranten" gefeiert. In Österreich leben mehr als 1,5 Millionen MigrantInnen. Das entspricht 18,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. In der EU leben über 50 Millionen Menschen mit  Migrationshintergrund, prozentuell gesehen die meisten in Luxemburg.

MigrantInnen als Publikum in (Hoch-)Kultureinrichtungen

45 Prozent der (Hoch-)Kultureinrichtungen hierzulande beschäftigen sich mit dem Thema "MigrantInnen al Publikum". Das ergibt eine Studie der Agentur brainworker in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien (IHS). Im Rahmen der Studie wurden österreichische (Hoch-)Kultureinrichtungen befragt.

Rund 752.500 männliche Migranten in Österreich

Am 19. November ist Internationaler Männertag. Rund 752.500 der in Österreich lebenden Männer haben Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von 18,4 Prozent der männlichen Gesamtbevölkerung. Die meisten Zuwanderer 2012 kommen aus Deutschland, Ungarn und Rumänien.

Irreguläre Migration in Österreich

Über die Verwendung von Begriffen wie "illegal" und "irregulär" im Zusammenhang mit MigrantInnen wird immer wieder diskutiert. WissenschafterInnen plädieren jedenfalls für "irregulär" statt "illegal".  Genaue Zahlen, wie viele Personen sich "ohne Papiere" in Österreich aufhalten, gibt es nicht.

Mehrheit der AusländerInnen in alter Heimat beerdigt

3,9 Prozent der Verstorbenen sind ausländische StaatsbürgerInnen. Die Mehrheit jener ausländischen StaatsbürgerInnen, die in Österreich versterben, wird in das jeweilige Herkunftsland überführt und dort beerdigt.

PolitikerInnen mit Migrationshintergrund 2013

Nach dem Wahljahr 2013 sind MigrantInnen auf höherer politischer Ebene zwar etwas stärker vertreten, sie bleiben aber unterrepräsentiert. 3,2 % der PolitikerInnen in Nationalrat, Bundesrat und Landtagen haben Migrationshintergrund. Im Nationalrat sind fünf (von 183), im Bundesrat zwei (von 62) und in den Landtagen 15 (von 448) MigrantInnen vertreten.

Vielfalt in Wien – Zahlen und Fakten

Jede vierte Personen in Wien hat Migrationshintergrund. Am 24. Oktober wird der Preis der Wiener Vielfalt vergeben. Aus diesem Anlass hat sich die Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen (MSNÖ) Zahlen und Daten hinsichtlich Migration und Integration in Wien näher angesehen.

Situation älterer MigrantInnen: Später in Pension

Personen mit Migrationshintergrund verbringen ihren Lebensabend zunehmend in ihrer neuen Heimat Österreich. Sie weisen im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung eine schlechtere ökonomische Situation auf, leiden öfter unter gesundheitlichen Problemen und sie gehen deutlich später in Pension.

Wahlrecht für Drittstaatsangehörige im EU-Vergleich

Das Wahlrecht von Drittstaatsangehörigen unterscheidet sich in den jeweiligen EU-Mitgliedstaaten sehr stark voneinander. Einen gemeinsamen Nenner haben alle EU-Staaten: In keinem Land sind Drittstaatsangehörige zu Präsidentenwahlen zugelassen. Österreich gehört zur Gruppe der restriktivsten Staaten.

Wahlrecht der ÖsterreicherInnen im Ausland

Rund 500.000 ÖsterreicherInnen leben dauerhaft im Ausland. Das Wahlrecht für AuslandsösterreicherInnen ist sehr inklusiv, da die Staatsbürgerschaft im Ausland per Abstammung an Nachkommen weitergegeben wird. Wahlrechte für AuslandsbürgerInnen sind weiter verbreitet als jene für Personen mit ausländischem Pass.