Das Portal für JournalistInnen zu Migration und Integration

Arbeitsmigration in der EU – Österreich profitiert

Arbeitsmigration in der EU – Österreich profitiert

Feb 10, 2015

Der Anteil an ArbeitsmigrantInnen aus Drittstaaten geht zurück, während der Anteil an EU-MigrantInnen steigt. In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitsmarktsituation für EU-MigrantInnen verschlechtert. Für Österreich bleibt die Mobilität ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor.

Migration & Integration 2014 – Rückblick

Migration & Integration 2014 – Rückblick

Dez 29, 2014

Die Themen Asyl und Islamgesetz sorgten 2014 für viele Diskussionen. Die Einführung der RWR-Karte jährte sich zum dritten Mal - die Ziele wurden bisher klar verfehlt. Die Bevölkerung in Österreich wächst dank Zuwanderung und GastarbeiterInnen waren und sind bedeutend für dieses Land.

OECD: Handlungsbedarf bei RWR-Karten

OECD: Handlungsbedarf bei RWR-Karten

Dez 18, 2014

Die OECD sieht zwar verbesserte Rahmenbedingungen für die Arbeitsmigration nach Österreich, gleichzeitig aber noch viel Handlungsbedarf. Die quantitativen Ziele wurden bisher nicht erreicht: 2013 wurden statt wie geplant 8.000 weniger als 1.300 RWR-Karten bewilligt.

Betteln in Österreich – eine Notstrategie

Betteln in Österreich – eine Notstrategie

Dez 10, 2014

BettelerInnen sind von Armut und Perspektivlosigkeit betroffen, sie verdienen im Schnitt meist zehn Euro pro Tag und es gibt keine Hinweise auf eine organisierte Ausbeutung oder Kriminalität. Dies sind zentrale Ergebnisse der bisher vorliegenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema BettlerInnen aus Zentral- und Osteuropa in Österreich.

Undokumentiert Arbeitende in Österreich

Undokumentiert Arbeitende in Österreich

Dez 3, 2014

Viele Menschen haben gar keine andere Wahl, als ohne Papiere zu arbeiten. Was sie oft nicht wissen: Auch ohne Papiere haben sie rechtliche Ansprüche auf eine faire Entlohnung oder Unfall- und Krankenversicherung. Die Anlaufstelle UNDOK unterstützt undokumentiert Arbeitende in Rechtsangelegenheiten.

Wien: Hälfte der Bevölkerung hat Migrationshintergrund

Wien: Hälfte der Bevölkerung hat Migrationshintergrund

Nov 13, 2014

Wien ist und bleibt eine Zuwanderungsstadt. Mittlerweile hat jede/r zweite in Wien lebende Person Migrationshintergrund. Probleme gibt es laut dem dritten Integrations- und Diversitätsmonitor der Stadt Wien u.a. auf der Ebene der politischen Partizipation: Rund ein Viertel der Wiener Bevölkerung ist vom Wahlrecht ausgeschlossen.

Höheres Armutsrisko für AusländerInnen

35 Prozent der hier ansässigen nicht-österreichischen Staatsangehörigen sind armuts- und ausgrenzungsgefährdet. Damit sind mehr als doppelt so viele betroffen wie österreichische StaatsbürgerInnen (16 Prozent). Kinder aus armutsgefährdeten MigrantInnen-Familien haben es besonders schwer.

Berufseinstieg von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund

MigrantInnen brauchen länger bei ihrer ersten Jobsuche und schreiben mehr Bewerbungen als ÖsterreicherInnen. Personen aus Ex-Jugoslawien schreiben gar 33 Bewerbungen, bevor sie einen Job bekommen. AkademikerInnen mit Migrationshintergrund finden seltener eine unbefristete Tätigkeit.

GastarbeiterInnen bedeutend für österreichische Wirtschaft

GastarbeiterInnen haben in den 1960ern und 1970er Jahren wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung in Österreich beigetragen - vor allem jene aus Ex-Jugoslawien und der Türkei. Sie glichen den Arbeitskräftemangel aus und verlängerten den Wirtschaftsaufschwung. Auch heute sind sie ein wichtiger Faktor in der österreichischen Wirtschaft.

Schwarze: Ungleichbehandlung und Rassismus

Für viele in Österreich lebende Menschen mit schwarzer Hautfarbe existiert Gleichheit und Gleichstellung vor den österreichischen Verwaltungs- und Justizinstitutionen, im Gesundheitssystem und im öffentlichen Raum nicht. Laut einer Studie erfahren schwarze Menschen in Österreich immer wieder Diskriminierungen.

Studie: Österreich nur „bedingt zukunftsfähig“

In einer internationalen Vergleichsstudie liegt Österreich bei der Politikperformanz auf Platz 19 von insgesamt 41 EU- und OECD-Ländern. Besonders schlecht fiel die Beurteilung des Bereichs Integration aus. MigrantInnen haben im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt weit schlechtere Chancen als ÖsterreicherInnen.

 

Drei Jahre Rot-Weiß-Rot-Karte: Ziel klar verfehlt

Seit der Einführung 2011 wurde das Ziel, mithilfe der Rot-Weiß-Rot-Karte jährlich ca. 8.000 (hoch)qualifizierten Drittstaatsangehörigen eine Arbeitsbewilligung für Österreich zu erteilen, weit verfehlt. Im Vorjahr wurden 1.177 RWR-Karten ausgestellt. Mit Ende 2013 waren 1.592 RWR-Karten im Umlauf.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – heute

Durch die Anwerbe-Abkommen mit der Türkei und Jugoslawien kamen hunderttausende GastarbeiterInnen nach Österreich. Der Großteil ist hier geblieben. Heute üben sie vermehrt Arbeiterberufe aus, beziehen ein verhältnismäßig geringes Einkommen. Gastarbeiter verfügen über ein stark ausgeprägtes familiäres und soziales Netzwerk.

Soziale Situation der GastarbeiterInnen – damals

Die soziale Lage der GastarbeiterInnen hierzulande war schlecht: Sie waren meist in Niedriglohn-Branchen tätig, über zwei Drittel der GastarbeiterInnen lebten 1981 in Substandard-Wohnungen. Heimweh, Verständigungsschwierigkeiten und Stress prägten die soziale Situation der GastarbeiterInnen.

Anwerbe-Abkommen mit Türkei – geschichtlicher Hintergrund

Am 15. Mai 1964 wurde das Anwerbe-Abkommen mit der Türkei unterzeichnet. Es regelt die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte und deren Beschäftigung in Österreich. Offiziell kamen GastarbeiterInnen über Anwerbekommissionen, mit der Zeit wurden auch Mundpropaganda und "Touristenbeschäftigung" gängige Anwerbemethoden.

 

Österreich ohne Zuwanderung: Daten und Fakten

ZuwanderInnen bilden einen wichtigen Teil der österreichischen Bevölkerung. Etwa jede fünft Person hat Migrationshintergrund. Wie aber würde Österreich ohne Zuwanderung aussehen? Die MSNÖ wirft einen näheren Blick auf die Bevölkerungsstruktur und wichtige soziale-ökonomische Bereiche.

AK Wien: 38% der Mitglieder haben Migrationshintergrund

Rund 320.000 Mitglieder der AK Wien haben Migrationshintergrund. Damit sind 38 Prozent aller Mitglieder MigrantInnen. Diese Personen können - selbst wenn sie nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen - an den AK-Wahlen teilnehmen.

Migration & Integration – Was kommt 2014?

2014 soll ein Anerkennungsgesetz für ausländische Berufsabschlüsse kommen, das Islamgesetz aus dem Jahr 1912 soll novelliert werden. Asyl bleibt ein wichtiges Thema und ein Gesellschaftsklimatag steht an. Die Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen bietet eine Übersicht zu wichtigen Themen und Veranstaltungen im nächsten Jahr.

Migration & Integration 2013 – Rückblick

Im Jahr 2013 ist die Zahl der PolitikerInnen mit Migrationshintergrund gestiegen. Ihr Anteil, gemessen an der Bevölkerung, bleibt jedoch weiter gering. Das neue Staatsbürgerschaftsgesetz soll die Einbürgerung für "besonders gut" Integrierte erleichtern. 2013 war auch das Jahr der Flüchtlingsproteste. Die MSNÖ liefert einen kompakten Rückblick.

Situation älterer MigrantInnen: Später in Pension

Personen mit Migrationshintergrund verbringen ihren Lebensabend zunehmend in ihrer neuen Heimat Österreich. Sie weisen im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung eine schlechtere ökonomische Situation auf, leiden öfter unter gesundheitlichen Problemen und sie gehen deutlich später in Pension.